Ich liege hier...im Bett. Weiß nicht was ich machen soll. Mein Leben läuft den Bach runter. Mir ist einfach alles egal, grade jetzt, nach der Zeugnis Ausgabe. Gymnasium. Schlecht. Druck. Die Lehrer hassen mich aufgrund meiner schlechten Noten, sie "mobben" mich schon fast. Normalerweise ist es ja bei den meisten andersrum, sie werden von den Schülern gemobbt und die Lehrer sind ihre Vertrauenspersonen, doch bei mir...nein, meine Mitschüler, die sind alle richtig nett! Ich habe eine beste Freundin und Freunde/innen mit denen ich in der Schule viel mache und unternehme, doch die kennen mich nur von meiner Happy Seite. Die Seite, von Katie, in der sie einen auf happy macht, damit keiner merkt, wie schlecht es mir geht. Er♥ ist mir total wichtig geworden, wie naiv ich doch bin..haha...Wir wollten heute in die Stadt gehen, doch ich hatte Nachhilfe in Mathe und musste absagen. Woraufhin er kurz angebunden war, ich glaubte, er war sauer. Das machte mich richtig fertig, dann kam noch das Zeugnis dazu. Sechs Fünfer. Wow. Wie kann man schulisch so sinken?
Mein Arm, nunja. Ich tu es wieder. Jeden verdammten Abend, wenn mich der starre Blick und die innere Leere wieder einholen. Immerwieder lass ich das kleine Metallding am Haargummi auf meinen Arm schnallen. Vllt denkst du dir, der das jetzt ließt, was das bringt? Es übertönt die Schmerzen für kurze Zeit.
Man sieht so gut wie nichts, nur 3,4 angeschwollene Längsstreifen, die aber keiner bemerken würde.
Ich werde das nicht für immer machen,
irgendwann werden schon wieder Zeiten kommen, in denen es mir wieder gut geht, doch ich weiß momentan einfach nicht, wie ich mit den Problemen umgehen soll. Es wird wieder. Ich glaube daran, nur wann?
Am Ende wird alles gut. Wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende. Das ist mein Motto :)
LIFEGOESON, STAY STRONG; YOLO und sowas halt....
aber ich mein, irgendwann kommen wieder gute Zeiten, für die es sich lohnt zu leben, also Kopf hoch, denen es ähnlich geht wie mir!
Ich weiß nicht warum, aber zurzeit überfordert mich wieder alles. In der Schule, immer mit dem aufgesetztem Lächeln, dessen ich langsam müde bin. In der Schule bin ich die aufgeweckte, lustige Katie doch sobald ich nachhause komme, ist das aufgeweckte Mädchen verschwunden und eine verschlossene, leere Persöhnlichkeit kommt wieder zum Vorschein. Ich beginne mich wieder zu twisten. Die Haarbänder sind wieder meine ständigen Begleiter im Alltag geworden. Ich will einfach weg von meiner Schule, dieser Klapse und Knast zugleich. Durch den Stress und meine depressive Phase wird mir jetzt auch wieder schwarz vor Augen, was ich zuletzt hatte, als mein Exfreund mit mir Schluss gemacht hatte. Das macht mich alles krank.
Alle denken, mein Leben wäre zurzeit einfach nur toll, ich habe eine Halbschwester bekommen, eine Familie, ein schönes Zuhause und Freunde. Dann habe ich auch noch jemanden den ich liebe, ohne es zu bereuen.
Doch all das wäre zu schön um wahr zu sein. Nein, ich darf nie glücklich sein, alles wird auf mir abgeladen, nicht nur mein Privates Umfeld-wie meine Mutter die unter der Geburt meiner Halbschwester-leidet ist zurzeit einfach unerträglich, nein...die Lehrer machen es mir auch nicht leichter.
I HATE MYSELF. Keiner weiß wie ernst es mir ist, bei diesem Satz. Keiner. Es wird auch nie jemand verstehen, denn niemand, wirklich niemand kann in mich hineinsehen, hinter meine Maske.
Er ist gerade der Grund, warum ich weitermache, mich nicht fallen lasse in die alte Katie, die sich vor der Welt verschließt.